Sonntag, 3. April 2016

Resteverwertung: Grillspieß

Als ich gestern in unseren Kühlschrank schaute, fiel mir der Paprikafrischkäse auf, der dringend verarbeitet werden wollte. 

Also beschloss ich Grillspieße daraus zu machen. Lecker, kross und trotzdem frisch, cremig und saftig. 

Grillspieße mache ich gerne selber. Wozu in der Metzgerei viel Geld dafür ausgeben, wenn ich mir selber alles was mir schmeckt auf einen Spieß stecken kann ? Hier ist die Anleitung dazu. 

Ca. 500 g Schweinerücken der Länge nach beim Metzger in dünne Scheiben schneiden lassen. 


Diese dann wie Rouladen mit Frischkäse oder je nach Belieben mit einer anderen nicht zu flüssigen Creme bestreichen und aufrollen. 

Die Rouladen in gleich große Stücke schneiden und so aufspießen das man die "Schnecken" sieht. 

Fertig ist das Meisterwerk. Nur noch auf den Grill damit und los gehts!

Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern

Guten Morgen meine Lieben, jetzt ist es mal wieder soweit. Ostern ist gekommen.

Einen großen Dank sn alle die an solchen Tagen arbeiten, damit wir essen gehen können , eine funktionierende Krankenversorgung haben , unsere älteren Angehörigen gepflegt werden und noch vieles mehr.

Ursprünglich komme ich ja auch aus der Hotellerie, aber gerade an den Feiertagen viel es mir schwer nicht bei meiner Familie sein zu können. Jetzt mache ich mal meinen Kuchen fertig und dann geht's auf zu meinen Eltern.

Genießt diese zwei Tage und verbringt die Zeit mit euren Liebsten, sei es die selbstgewählte oder die angeborene Familie! Alles ist besser wenn man es mit Menschen teilt die einen lieben!

Frohe Ostern euch allen !

Freitag, 25. März 2016

Tagliatelle in Lachs- Limetten Soße

Wer meinen Blog verfolgt hat bestimmt schon gemerkt, dass ich ein wahrer Fan von Pasta bin. Jetzt will ich auch mal eins meiner Lieblingsrezepte mit euch teilen. Total einfach und schnell. Bei Pasta bitte das kochen immer so timen das die Soße vor den Nudeln fertig ist. Ansonsten ist die Gefahr groß das man sie in der Hektik zu lange im Topf lässt.

Zutaten für 2 Personen:


Pasta
250 g Lachsfilet
1/2 Bund rote Frühlingszwiebeln
2 Tomaten
300 ml Sahne
1 Limette
Salz, Pfeffer, Ingwer, Chilli

Zubereitung:


Das Lachsfilet und die Tomaten in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln fein hacken. Den Lachs und die Frühlingszwiebeln gut anschwitzen, danach die Tomaten hinzugeben. Das Ganze mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Chilli würzen und den Saft 1/2 Limette dazu geben. Mit Sahne aufgießen und köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Wenn die Pasta al dente ist wird diese zu der Soße geben, vorsichtig vermengen und anrichten.


Guten Appetit!

Sonntag, 6. März 2016

Im Nu Nudeln

Schuhbeck ist ein Begriff, gerade hier im bayerischen Raum ( ja selbst ich gebe es zu, Franken liegt in Bayern). Bernbacher ist ebenfalls ein Begriff der für Tradition, Qualität und Hausmannskost steht. Nun habe ich etwas Neues entdeckt. Im Nu Nudeln von Bernbacher in Kooperation mit Alfons Schuhbeck.


250g Nudeln kosten im Supermarkt 1,39€ und haben bei mir mit Soße 4 Teller ergeben. Wie ihr als treue Leser meines Blogs wisst mache ich meine Nudeln am Liebsten selber, das schließt aber nicht aus, das ich gerne neue Produkte probiere um einfach "mitreden" zu können.

Also kamen heute genau diese Nudeln in meinen Kochtopf. Ich habe nach Anweisung 500ml Wasser gesalzen und zum Kochen gebracht. Nudeln hinzugeben und das ganze sprudelnd kochen 3 Minuten unter ständigem rühren ziehen lassen. Tatsächlich war nach 3 Minuten und 45 Sekunden das Wasser vollständig eingezogen. Jetzt nur noch die Tomatensoße hinzugeben und heiß werden lassen. Fertig ist das schnelle Essen.


Nun zum Geschmack. Kennt ihr chinesische Nudeln? Ich meine diese Trockenpäckchen die man nur noch im heißen Wasser ziehen lassen muss. Das Ganze erinnert sehr stark daran. Mein Mann meinte: " Nicht schlecht, aber kochst du das nächste Mal bitte wieder selber?"
Recht hat er für ein Fertiggericht ist es wirklich genießbar, super einfach zu zubereiten und geht schnell. Eine Alternative für Singles, die nicht jeden Tag kochen möchten oder es nicht können. Oder für Workaholics die nur 20 Minuten am Tag zu Hause sind. Die 4 Teller haben uns zwei nicht unbedingt gesättigt, ich fürchte in einer Stunde kommen schlimme Heißhungerattacken auf uns zu....


Alles in allem kaufe ich diese Nudeln nicht mehr. Wenn ich mal keine Lust zum selber machen habe, nehme ich mir die 10 Minuten Zeit die normale Barilla Nudeln zum kochen brauchen.

Montag, 29. Februar 2016

Pizza, Pizza, Pizza!


Am Wochenende hat sich der Tomatenmark selbstgemachte Pizza gewünscht.

Ich kam ein wenig ins Nachdenken. Eine genießbare Tiefkühlpizza kostet locker 2,50€. Eine Pizza selbermachen ist viel kostengünstiger und vor allem kann man sie ganz nach persönlichem Gusto belegen. Ausserdem schmeckt selbstgemachtes immer besser. Zubereitet ist sie in kurzer Zeit und das vor allem echt einfach und idiotensicher!

Zutaten für den Teig: (1Blech)


300g Mehl (00Mehl wird in Italien typischerweise für Pizza verwendet, da                                es besonders fein ist)
1 Pck. Trockenhefe
175g lauwarmes Wasser
2 EL Öl
Gewürze je nach Geschmack (ich nehme Oregano, Basilikum, Rosmarin) und  ein  wenig Salz)

Zubereitung:


Die trockenen Zutaten vermischen, das Öl und das Wasser langsam mit unterkneten. Man kann es natürlich mit der Hand kneten, ich lasse es aber lieber in der Küchenmaschine mit dem Knethaken 5 Minuten gut durchkneten. Der Teig klebt danach nicht mehr an der Schüssel und ist ein geschmeidiger Batzen.


Den Teig 30 Minuten gehen lassen und ihn danach ganz dünn auf dem Blech ausrollen. Nun kann er belegt werden.


Im Original kommt der Käse direkt auf die Tomatensoße, also unter die restlichen Zutaten. Dadurch halten die Zutaten besser auf der Pizza und rutschen nicht mitsamt dem Käse herunter.

Belegt wird mit allem was schmeckt. Schinken, Salami, Artischoken, Champignons, Mais, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Thunfisch, Ananas, frischen Tomaten, Oregano oder vielen anderen leckeren Sachen.

Die Pizza bei 190 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Je nach gewünschtem Bräunungsgrad und Dicke des Belags kann die Backzeit variieren.

Guten Apettit! 

Montag, 22. Februar 2016

Paprika Braten

Heute gibt es einen leckeren Schweinebraten mit einer feurigen Paprika Soße.

Für den Braten nehme ich sehr gerne den Schweinenacken, da mir persönlich der Rücken zu trocken ist. Im Nacken ist ein wenig Fett, das als Geschmacksträger dient und sich auch zu einem gewissen Teil mit raus brät.

Zutaten für 2 Personen:


ca. 500g Schweinenacken
1 Bund Suppengrün
3 rote und 2 gelbe Paprika (gesamt ca. 1 kg)
3 Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Chilli und Paprikagewürz (wer es eher milder mag lässt das Chilli weg und verwendet rosenscharfen Paprika)

Zubereitung:


Den rohen Schweinebraten mit reichlich Salz, Pfeffer, Chilli und Paprika einreiben. Das Suppengrün in grobe ca. 2 cm große Würfel schneiden. Das Fleisch und das Gemüse scharf von allen Seiten anbraten. Am Besten gleich im Bräter, damit die Röststoffe mit in die Soße kommen. Den Bräter bei 160 Grad Celsius Ober-/ Unterhitze 1,5- 2 Stunden garen lassen. Zwischendurch immer wieder ca. 1/2 Tasse Wasser über den Braten gießen. 10 Minuten vor Ende auf 190 Grad Grillen, das gibt dem Fleisch eine schöne Kruste.

Für die Soße schneiden wir die Paprika in gröbere Würfel ebenso wie die Zwiebeln. Das Ganze wird richtig scharf angebraten und sofort mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt. Nach dem anbraten mit genau so viel Wasser ablöschen das alles knapp bedeckt ist. Diese Soße dann ca. 10 Minuten köcheln lassen. Inzwischen den Braten aus dem Ofen holen. Das Suppengemüse gibt es bei mir immer als Zugabe zum Essen und wird mit verputzt. Den Braten ebenfalls aus dem Bräter nehmen. Die Soße, die sich an dessen Boden gesammelt hat mit in den Topf geben,alles nochmal aufkochen und bis zur gewünschten Sämigkeit köcheln lassen. (Manche geben Paprikapaste hinzu um etwas mehr sämige Soße zu erreichen). Alles nochmal mit Gewürzen abschmecken und den Braten in Scheiben schneiden.

Dazu passen Reis, Ofenkartoffeln, Pommes und vieles mehr.

Guten Apettit wünscht Signora al Dente!

Samstag, 20. Februar 2016

Schweinemedaillons in Kräuter- Sahnesoße und Spätzle

An Valentinstag gab es bei uns Schweinemedaillons. Ein Essen bei dem ich nicht lange in der Küche stehen muss und wir somit mehr Zeit gemeinsam verbringen können. Ich weiß das klingt total kitschig. Allerdings feiern wir den Tag nicht so wie die meisten Paare da ich im Normalfall eh arbeite, da es dieses Jahr auf einen Sonntag gefallen ist haben wir ihn genutzt mal wieder gemeinsam in den Tiergarten zu gehen. Da war ein schnelles Essen am Abend angebracht.

Ich kaufe das Filet immer am Stück und schneide mir dann die Medaillons so dick wie ich sie möchte. Die Spätzle wollte ich um doch den Tag ein wenig zu unterstreichen ein wenig färben und habe sie mit Tomatenmark versetzt. (Wers noch nicht weiß, meine bessere Hälfte ist auch bekannt als Der Tomatenmark )

Zutaten für 2 Personen:


400- 500 g Schweinefilet je nach Größe des Apettits
200 ml       Sahne
125g          Creme Fraiche
1                Zwiebel
1                Knoblauchzehe
                  frische oder gefrorene Kräuter nach Geschmack
                  bei mir warens Dill, Petersilie, Kerbel und ein wenig Oregano

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch mit ein wenig Öl kurz scharf anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen. Die Medaillons mit Salz und Pfeffer würzen und scharf auf beiden Seiten anbraten. Ich lasse sie in der Mitte immer noch gut rosa. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebeln und die Kräuter kurz anschwitzen, den Knoblauch dazugeben und den Fleischsatz mit ein klein wenig Wasser vom Pfannenboden lösen und hinzugeben. Das Ganze mit der Sahne ablöschen und mit Creme Fraiche, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schweinemedaillons innen noch rosa in die köchelnde Soße geben und ca. 5 Minuten ziehen lassen. In dieser Zeit können gut die Spätzle geschabt werden.

Das Rezept für die Spätzle findet ihr hier.

Und fertig ist euer super zartes Schweinefilet. Guten Apettit!